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Wir lieben unsere Heimat. Und wir entwickeln und fertigen unsere Kontaktlinsen in Baden. Klarer Fall.

Im "Muschterländli" tüfteln wir unermüdlich an der perfekten Kontaktlinse.

Im "Muschterländli" tüfteln wir unermüdlich an der perfekten Kontaktlinse.

Kontaktlinsen – Made in Baden. Eine echte Herzensangelegenheit!

„Ja“ flüstert das Produkt: „ich komme aus gutem Hause! Ich bin ein erstklassiges Produkt, mit dem Du viel Freude erleben wirst. Ich komme aus Baden, stehe für Qualität, Leistung, Tradition, Innovation und Kreativität. Komm mit und ich zeige Dir, wie wir uns damals auf den Weg zur perfekten Kontaktlinse gemacht haben.“

Wir schreiben das Jahr 1967. Der 24 Jahre junge Dieter Muckenhirn bekommt die Chance seines Lebens und greift einige Jahre später nach den Sternen.

Seine Tochter Elisabeth hat ihn anlässlich des 40jährigen Jubiläums dazu interviewt, zeigt ganz persönliche Einblicke und nimmt uns mit auf eine kleine Zeitreise.

Warst Du enttäuscht, als Du Deinen ursprünglichen Berufswunsch als „Radio- und Fernsehtechniker“ nicht ausüben konntest?

Ja, zuerst war ich sehr enttäuscht. Ich habe nach dieser Absage noch ein Jahr Berufsfachschule für Elektrotechnik angehängt mit der Idee, vielleicht klappt’s ja dann. Dort habe ich viel gelernt, quasi eine Feinmechaniker Ausbildung absolviert: schweissen, Hart- und Weichlöten, hobeln, Gewinde schneiden, fräsen. Das kam mir natürlich später zugute.

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Ich war nach diesem Jahr gemeinsam mit meiner Mutter bei einer Firma für Elektro- und Hörgeräte sowie Optikbedarf zum Vorstellungsgespräch. Dort bot mir Herr Zimmermann aufgrund meiner guten Schulnoten und der feinmechanischen Kenntnisse aber eine Lehre als Optiker an. Meine Mutter meinte damals, das wollte dein Vater immer werden. Und so machte ich eigentlich unfreiwillig eine Augenoptiklehre.

Wie ging es denn nach Deiner Lehre weiter?

Nach 3 ½ Jahren Lehrzeit bin ich auf’ s Abendgymnasium und ein Jahr später zusätzlich nach München zum allerersten Studiengang an die Fachakademie. Das heisst, ich hatte ein Jahr lang zwei berufsbildende Tätigkeiten gleichzeitig zu meistern. Aber für die Prüfung an der Fachakademie brauchte ich halt einfach einen höheren Schulabschluss.

Wann hast Du denn Deine Begeisterung für die Kontaktlinse entdeckt?

Das war in München. Dort wurde mir bewusst, dass mich Brillen nicht wirklich interessierten und mein Augenmerk auf die Kontaktlinsen gerichtet war.

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Gregor Henke, Physiker und Lehrer an der Fachakademie, wusste um meine Begeisterung für die Kontaktlinse und hatte mir einen guten Kontakt zu Nosch in Freiburg vermittelt. Rolf Nosch hatte schon damals ein gut florierendes Optikgeschäft in Freiburg. Ich bekam von ihm die einmalige Chance ein Kontaktlinseninstitut in meiner Heimatstadt aufzubauen und das als 24 Jähriger!

Dann kann man sagen: Rolf Nosch war der eigentliche Motor – ein Mentor – für Dich?

Ja, er hat mich zu jeder Zeit voll unterstützt, mir jeglichen Zweifel genommen und vor allem hatten wir immer sehr gute Gespräche. Besonders auch als wir feststellten, wie gut die Abteilung lief. Eine Kontaktlinsenabteilung zu haben war ja damals eher ungewöhnlich.

Wie hast Du Dir denn damals das Wissen rund um die Kontaktlinse angeeignet? Es gab ja zu dieser Zeit noch nicht so viel Literatur.

Ja, das Internet gab es damals noch nicht (schmunzelt). Ich hatte zwei ganz wichtige Menschen, von denen ich sehr viel gelernt habe: Willi Ott und Karl-Heinz Wilms.

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Der eine war damals bereits ein Tausendsassa im Bereich der Kontaktlinsenherstellung und Karl-Heinz hatte ein ungemein grosses Wissen über topometrische Vermessungsgrundlagen. Beide haben mich stark geprägt.

Und so kam es plötzlich zu der Idee, Kontaktlinsen selbst herzustellen?

Ich wusste: Kontaktlinsen selbst zu fertigen, das ist eine andere, eine grössere Hausnummer. Rolf Nosch hat mich darin bestärkt und mich total unterstützt.

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Zu dieser Zeit hatte ich ja bereits Kontaktlinsen bei einer kleinen Firma in Untereisesheim bestellt. Den Geschäftsinhaber Günther Hecht kannte ich deshalb schon gut und wir haben uns tatsächlich zusammen getan. Ich wusste wie die Linse aussehen sollte und er wusste wie man sie fertigt.

Was mich persönlich total interessiert, ist Dein Schlüsselerlebnis für die ASCON? Du bist ja tatsächlich derjenige, welcher die asphärische Geometrie erfunden hat!

Ich weiss noch wie heute: es war ein Telefonat zwischen Günther und mir. Ich bat ihn im Vorfeld darum, für mich eine Linse nach meinen Vorstellungen anzufertigen.

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Das tat er dann auch und als ich mir diese Linse das erste Mal aufsetzte und mit Fluoreszein anfärbte, selbst mit UV-Lampe und Spiegel bewaffnet, das Fluobild anschaute, rief ich ihn sofort an und sagte ihm: „Das sieht perfekt aus! Wenn wir daraus nichts machen, sind wir eigentlich dumm.“ Das war die Initialzündung für die asphärische Kontaktlinse und für die Gründung der Hecht Contactlinsen GmbH.

Was braucht es denn Deiner Meinung nach für die Gründung einer Firma?

Zuerst gibt es natürlich eine zündende Idee, aber ehrlich gesagt, ist es ohne finanzielle Rahmenbedingungen nicht möglich. Von Beginn an braucht es jemanden, der die Zügel für das gesamte Rechnungswesen in den Händen hält. Dazu gehören auch frühzeitig bereits gute Kontakte mit den Banken.

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In unserem Fall hatte ich natürlich Verbündete: neben Rolf Nosch und Günther Hecht kam Ewald Steiert mit ins Boot. Ewald Steiert war Geschäftspartner, hat all die Jahre das Rechnungswesen federführend gemanagt und war vor allem ein sehr guter Freund von mir.

Die ASCON –1979 wurde sie patentiert – löste eine Eigendynamik aus und brachte die Erfolgsstory von Hecht so richtig zum Laufen. Was machte die Ascon so erfolgreich?

Sie war damals die allererste wirkliche asphärische Kontaktlinse – ein Erfolgsprodukt schlechthin. Mit Willi Gander – er ist heute noch mit der Firma und uns eng verbunden - haben wir 1979 die ersten sechs (!) Seminare durchgeführt und unsere ASCON erfolgreich promotet.

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Im Seminar ging es damals um die Berechnung, Konstruktion und Vermessung von asphärischen Kontaktlinsen. Aber auch um die topometrische Vermessung der Hornhaut.

Dazu kam dann aber auch das erste Rechenprogramm, das wir gemeinsam mit Karl-Heinz Wilms entwickelt hatten. Damit konnten unsere Anwender die ersten Probelinsen berechnen.

Die Fluobilder der ASCON sprachen natürlich für sich. So wie ich es bei meinem Eigenversuch bereits bemerkt hatte, waren auch alle anderen mit denen wir Anwendungstests durchführen liessen, wie zum Beispiel Joe Wörle aus München oder Rudolf Pfarrer aus Bern, total begeistert. So etwas hatte es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben.

Die Seminartätigkeit ist Dir von Beginn an sehr am Herzen gelegen. Ein Berufskollege hat mir einmal gesagt, er hätte sich keinen besseren Lehrer wünschen können. Ein tolles Kompliment. Bis heute gehören die Seminare zur Kernkompetenz von Hecht.

Ja, wir waren im Vergleich zu unseren Mitbewerbern – Wöhlk, Titmus Eurocon und Söhnges – ja richtig klein. Unser Anspruch war aber von Anfang an nicht grösser zu werden, sondern besser! Und dazu gehörten natürlich auch die Seminare.

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Damals waren unsere Seminare einzigartig, weil keiner unserer Marktbegleiter über torische Geometrien und Keratoconus referiert hat. Bis heute sind wir echt stolz darauf, seit Jahren in „markt intern“ (Händlerbefragung) u.a. in der Rubrik „Fort- und Weiterbildung“ auf Platz 1 zu stehen.

Gab es denn auch einmal Rückschläge oder eine echte Krise?

Ja! Die Gesundheitsreform im 2003 hat uns total erwischt! Von heute auf morgen hatten wir einen Auftragsrückgang von 30%! Da war es unabdingbar mit unseren Mitarbeitern einen gemeinsamen Nenner zu finden. Wir hatten Glück, wir konnten mit einem Grossteil unserer Mitarbeiter einen Weg aus der Krise finden.

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Es hat etwa bis 2006 gedauert, also drei Jahre insgesamt, das Niveau der Vorjahre wieder zu erreichen. Das war eine harte Zeit, aber natürlich auch sehr lehrreich.

In solchen Zeiten ist es natürlich immens wichtig eine Vertrauensperson zu haben. Alle zwei Tage trafen sich Ewald und ich zu einem morgendlichen Gespräch unter vier Augen und konnten über wichtige Punkte diskutieren. Dieses Ritual haben wir bis zuletzt durchgezogen. Manchmal sind wir sogar eine Etage tiefer gegangen (schmunzelt). Dort hatte Ewald seine wahren Schätze aufbewahrt. Er war ja auch Weinbauer und sein Wein wurde bei uns in der Firma eingelagert.

Ward Ihr Euch beide eigentlich immer einig?

Ja, das kann ich hundertprozentig sagen. Wir beide hatten immer das gleiche Ziel vor Augen und haben uns gegenseitig unterstützt.

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Klar, Diskussionsbedarf gab es ja immer und natürlich war es nicht immer einfach, unpopuläre Entscheide zu treffen. Aber wir haben immer alles daran gesetzt im Interesse von Firma und Mitarbeiter zu handeln.

Der Erfolg hat Dank ASCON nicht lange auf sich warten lassen. Es kam ja zu einer bedeutenden Weichenstellung – 1984 – als nach einjähriger Verhandlungsdauer mit Bausch + Lomb eine Lizenzvereinbarung über zehn Jahre für die asphärische Geometrie festgenagelt wurde. Was habt Ihr mit dem plötzlichen Geldsegen angestellt?

Das Geld wurde immer in die Firma reinvestiert. Es kam zehn Jahre lang einzig und alleine der Infrastruktur und der Entwicklung zugute. Wir hatten uns davon zum Beispiel die ersten CNC-Maschinen für die Fertigung gekauft. Die kamen damals aus Furtwangen, aus unserer Region.

Im Markenclaim steht: „HECHT- Sichtbar besser“. Welche Bedeutung steckt für Dich persönlich dahinter?

„Sichtbar besser“ bezieht sich auf "Alles". In erster Linie natürlich auf unsere Produkte, aber auch auf die Partnerschaft mit unseren Kunden und unseren Mitarbeitern.

Wie wird unser Unternehmen die Zukunft der Branche prägen?

Das ist eine Frage, über die ich schon lange nachdenke. Natürlich gibt es dann und wann in kleinen Details Verbesserungen. Die Branche hat sich aber in den letzten Jahren sehr verändert und ich mache mir Gedanken um unseren Nachwuchs.

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Die Jungen haben leider Kenntnislücken im Bereich Kontaktlinsen und zudem müssen massgeschneiderte Produkte – wie unsere Produkte – unter die Leute gebracht werden. Das ist eine echte Herausforderung. Und darüber denken wir natürlich immer wieder nach und versuchen diesbezüglich neue Konzepte zu erstellen.

Worauf bist Du rückblickend am meisten stolz?

(überlegt) Auf unsere beiden Anpass-Institute (Anmerkung: „Invisio“ in Wiesbaden und Contactlinsen Nosch in Freiburg)! Das ist eine echte Herzensangelegenheit von mir.

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Eine zeitgemässe, in die Zukunft gerichtete Kontaktlinsenabteilung zu kreieren, welche nicht den üblichen Arztpraxen entspricht und den Menschen Freude macht dorthin zu kommen. Wenn man so will ein „Kontaktlinsen-Wellness-Bereich“, wo natürlich alle Kontaktlinsenwünsche und Anforderungen optimal erfüllt werden und die Kundenloyalität so gewachsen ist, dass jeder Kunde zum Fan wird.

Würdest Du etwas anders machen, wenn Du nochmals von vorne beginnen könntest?

Nein, ich würde Alles wieder so machen. Rückblickend hat es natürlich richtungsweisende Momente gegeben, die harte Entscheidungen erforderten

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Und wie immer im Leben trennt man sich von Menschen und gewinnt aber auch wieder neue inspirierende Persönlichkeiten. Über allem steht Transparenz, Ehrlichkeit und Respekt.

Wie wird man erfolgreich? Wie lautet Dein Erfolgsrezept?

Zuallererst braucht es Mut, eine gute Idee, gutes Rechnungswesen, gute Mitarbeiter und viel Ausdauer!

Haben sich Deine Führungsprinzipien im Laufe der Jahre verändert?

Meine Führungsprinzipien haben sich nicht verändert. Ich möchte meinen Mitarbeitern immer so viel Freiheit und Verantwortung geben, damit sie sich hundertprozentig im Betrieb einbringen können.

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Das heisst, wenig vorschreiben, ihnen mein Vertrauen schenken und sie mit Aufmerksamkeit in ihren verantwortungsvollen Aufgaben fördern.

Welchen Beitrag leistet die Marke Hecht für die Gesellschaft?

(überlegt) Unsere Produkte und auch die Marke Hecht stehen für „Lebenshilfe leisten“. Vor kurzem habe ich ganz zufällig einen Kontaktlinsenträger getroffen, den ich vor über 40 Jahren das letzte Mal versorgt habe.

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Er war nun über viele Jahre bei einem guten Kollegen von mir zur Linsenversorgung und plötzlich standen wir uns gegenüber. Er sagte mir, wenn es mich damals nicht gegeben hätte, dann wären sein Beruf und seine Karriere als Maschinenbauingenieur mit hoher Verantwortlichkeit für die Wehrtechnik bei der Bundeswehr nicht möglich gewesen. Er hat einen Keratoconus und alle hatten ihm bis zu diesem Zeitpunkt attestiert, man könne die Augen nicht besser versorgen und er müsse mit einer schlechten Sehschärfe leben. Jetzt kann er mir einfach nur „Danke“ sagen. Das fand ich echt rührend und zeigt, wie wir täglich daran arbeiten, anderen Menschen dabei zu helfen, ihr Leben zu meistern.

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Copyright © 2019 Hecht Contactlinsen GmbH. Alle Rechte vorbehalten
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